Vorstellung Über Leben im Inferno

27.11.
19.00-21:00 Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg
Über Leben im Inferno – Harry und Martha Naujoks und das KZ Sachsenhausen
Mit den Historikern Hermann Kaienburg und Henning Fischer. Es liest Inés Fabig. Hermann Kaienburg präsentiert seine 2021 erschienene Gesamtdarstellung „Das Konzentrationslager Sachsenhausen 1936-1945 – Zentrallager des KZ-Systems“. Die „Kinder des Widerstands“ stellen ihr 2bändiges „Lesebuch“ vor: „Harry Naujoks und Martha Naujoks, zwei Kämpfer*innen gegen den Nazismus“ (Arbeitstitel). Im Zentrum stehen der Erinnerungsbericht „Mein Leben im KZ Sachsenhausen 1936 bis 1942“ von Harry Naujoks und die von Henning Fischer verfasste Biografie über Martha Naujoks. Harry Naujoks (1901–1983) nahm – wie auch seine Frau – 1923 am Hamburger Aufstand teil. Ab 1924 gehörte er der „Mittelgruppe“ in der KPD an. Er setzte sich für Zusammenarbeit mit Sozialdemokraten ein. Martha Naujoks (1903–1998) entging der drohenden Verhaftung 1935 durch die Flucht nach Moskau. 1937 aus der Exil-KPD ausgeschlossen, wurde sie 1939 rehabilitiert. Nach 1945 waren beide wieder in Hamburg politisch aktiv.
Eine Veranstaltung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte und der „Kinder des Widerstands“. Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich bei groschek@gedenkstaetten.hamburg.de

Film Hamburger Aufstand Oktober 1923

29.10.
11:00 Barmbek Basch, Wohldorfer Straße 30, 22081 Hamburg
Filmveranstaltung „Der Hamburger Aufstand Oktober 1923“ (1971, 3 Teile, Regie: Klaus Wildenhahn), mit Diskussion
Veranstalter: ver.di AntiRa AK, VVN-BdA Hamburg-Nord, Bürgerhaus Barmbek, Basch und Barmbeker Initiative gegen Rechts

Lesung Der Barmbeker Aufstand – Eine Erinnerung

24.10.
19:30 Bürgerhaus Barmbek, Lorichsstraße 28 A, 22307 Hamburg
Lesung: 1923 – Der Barmbeker Aufstand – Eine Erinnerung.
Die Geschichtswerkstatt Barmbek möchten mit einer Lesung an den Hamburger Aufstand erinnern, der in Barmbek einen seiner Schwerpunkte hatte. Nicole Schneider und Michael Grill berichten und lesen über die Vorgeschichte, die konkrete Situation des Aufstands und den oft ablehnenden aber auch mythisierenden Nachklang anhand von Zeitzeugenberichten, Polizeiprotokollen (auch aus Barmbek-Nord) und Aufsätzen.

Rundgang „Schiffbek im Hamburger Aufstand“

22.10.
14:00 Kulturpalast Hamburg, Öjendorfer Weg 30a, 22129 Hamburg
Rundgang „Schiffbek im Hamburger Aufstand. Der kommunistische Umsturzversuch vom Oktober 1923“. Dauer 2 Std. Kosten 5€, erm. 3€
Veranstalter: Geschichtswerkstatt Billstedt
Das Aufstands-Geschehen in Schiffbek im Detail unter www.geschichtswerkstatt-billstedt.de/pages/aufstand.php

Liederabend mit Kai Degenhardt

12.10.
20:00 Buchladen Osterstraße, Osterstraße 171, 20255 Hamburg
Lieder- und Bücherabend „Wessen Morgen ist der Morgen – Arbeiterlied und Arbeiterkämpfe in Deutschland“ mit Kai Degenhardt
Der Liedermacher Kai Degenhardt (geb. 1964) spielt und singt während des Abends Lieder der Arbeiterbewegung und schildert die Hintergründe ihrer Entstehung. Dabei ordnet er das Pathos vieler bekannter Songs in ihren historischen Kontext ein, entrümpelt das „gute, alte Arbeiterlied“ und macht es wieder tauglich für die notwendigen Kämpfe von heute und morgen, ohne dabei die jüngere Tradition des Liederschaffens auszuklammern. Auch stellt er sein Sachbuch „Wessen Morgen ist der Morgen – Arbeiterlied und Arbeiterkämpfe in Deutschland“ vor, das während des Abends erworben werden kann.
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg und Buchladen Osterstraße
 

Film Hamburger Aufstand von 1923

12.10.
19:00 Kleines Teehaus in Planten un Blomen
Filmabend „Der Hamburger Aufstand von 1923“, Regie Reiner Etz, Gisela Tuchtenhagen, Klaus Wildenhahn, BRD 1971, 127 min (drei Teile: 41/46/40 min), dt. OF. Im Anschluss Filmgespräch mit der Regisseurin und Kamerafrau Gisela Tuchtenhagen und Rasmus Gerlach (LETsDOK).
Veranstalter: St. Pauli-Archiv

Filmreihe Proletarisches Leben

Retro „Hamburg 1923 – Proletarisches Leben zur Zeit des Hamburger Aufstands“ mit dem Filmhistoriker Thomas Tode, im Kino „Metropolis“, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg. Immer montags 19 Uhr
9., 16., 23. Oktober
6., 13. November
4., 11., 18. Dezember
Veranstalter: Metropolis Hamburg

Vorlesungsreihe Die bedrohte Stadtrepublik

Vorlesungsreihe vom 17.10.2023 bis 30.1.2024
Immer dienstags 18:15–19:45 Uhr, Philosophenturm, Von-Melle-Park 6, Hörsaal F
Hamburg 1923 – Die bedrohte Stadtrepublik (Andocken 22)
Die Vorlesungsreihe geht den Fragen der zunehmenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Spannungslagen seit Gründung der Weimarer Republik bis hin zur explosiven Entladung in Hamburg im Jahr 1923 nach.

17.10. Einführung: Der Hamburger Aufstand von 1923: Geschichtsschreibung revisited (Andreas Körber, Johanna Meyer-Lenz und Ortwin Pelc)

24.10. Der Hamburger Aufstand 1923. Anlass, Verlauf und Folgen (Ortwin Pelc) 

07.11. Ein fotografisches Wetterleuchten in Europa. Der Hamburger Aufstand 1923 in der deutschen und internationalen Presse (Olaf Matthes) 

14.11. Aufstand mit Absage. Der kommunistische „Deutsche Oktober“ von 1923 (Marcel Bois) 

21.11. Die internationale Sozialdemokratie zu Gast in Hamburg. Zusammenschluss ehemaliger Widersacher auf dem Gründungskongress der Sozialistischen Arbeiter-Internationale vom 21. bis 25. Mai 1923 (Reiner Tosstorff) 

05.12. Profitierten Parteien vom Hamburger Aufstand? Das Wahlverhalten in Hamburg vor und nach dem Aufstand 1923 (Frank Omland) 

12.12.  1923: Kunst in Hamburg (Karin Schick, Juliane Au)

19.12. Der Hamburger Aufstand aus Polizeisicht (Wolfgang Kopitzsch)

09.01.2024 Eine Unruhe unter vielen? Zur administrativen Abwicklung des Hamburger Aufstands (Myriam Isabell Richter)

16.01.2024 Die Berliner Politik und der Hamburger Aufstand (Michael Wildt) 

23.01.2024 Frauen und Revolution. Welche Frauen? Welche Revolution? Larissa Reissner und andere (Carola Tischler) 

30.1.2024 Reform und Professionalisierung der Weiblichen Kriminalpolizei von Weimar bis zum NS (Laurens Schlicht) 
Koordinatoren: Andreas Körber und Johanna Meyer-Lenz
Veranstalter: FKGHH – Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburgs
Näheres unter www.fkghh.uni-hamburg.de

Austellung Hamburger Aufstand – 1923 und heute

7.10.-1.11. Gedenkstätte Ernst Thälmann, Tarpenbekstraße 66/Ernst-Thälmann-Platz, 20251 Hamburg
Ausstellung „Der Hamburger Aufstand – vor 100 Jahren und heute“
Die Ausstellung hat die Ereignisse in Schiffbek (heute Billstedt) und die Rolle von Fiete Schulze bei den Kämpfen zum Gegenstand. Ein besonderer Teil der Ausstellung widmet sich der Darstellung des Hamburger Aufstands in der Kunst, unter anderem in Bildern von Willy Colberg und Heinrich Vogeler. Auf einem weiteren Teil haben junge hamburger Antifaschistinnen und Antifaschisten dargestellt, welche Bedeutung der Hamburger Aufstand noch heute für sie hat.
Veranstalter: Kuratorium Gedenkstätte Ernst Thälmann, Kontakt: kuratorium@thaelmann-gedenkstaette.de, Öffnungszeiten siehe www.thaelmann-gedenkstaette.de

Vortrag Krisenjahr 1923 RLS

Arbeitstitel Das Krisenjahr 1923 in Deutschland – zwischen Faschismus und Arbeiterrevolution mit Sebastian Zehetmair
Veranstalter/in Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg
Kontakt Meinhard Meuche-Mäker
Link
Ort Museum für Hamburgische Geschichte | Holstenwall 24 | 20355 Hamburg
Zeit 2.11.23 | 19 Uhr
Info Der Historiker Sebastian Zehetmair stellt die Hintergründe des Krisenjahres 1923 dar, fragt nach sozialistischen Alternativen und welche Durchsetzungschancen sie damals gehabt hätten.

Dr. Sebastian Zehetmair, studierte Geschichtswissenschaften und Philosophie. Im Droste Verlag erschien 2022 seine Studie Im „Hinterland der Gegenrevolution. Die kommunistische Bewegung in der »Ordnungszelle Bayern« 1919 bis 1923“

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Revolution in Deutschland?

Arbeitstitel: Revolution in Deutschland? Lehren aus dem Hamburger Aufstand
Veranstalter/in: Kommunistische Organisation
Link: https://kommunistische.org
Ort: Hein-Köllisch-Platz 12 St. Pauli
Zeit: Donnerstag, 22. Juni um 18:30 Uhr

Vor einhundert Jahren, im Oktober 1923, griffen die Hamburger Arbeiter
zu den Waffen und wagten den Aufstand. Es war der Höhepunkt der
revolutionären Zeit in der Folge des völkerverschlingenden Ersten
Weltkriegs.

Wir nehmen den Jahrestag zum Anlass um uns tiefergehend mit dem
kommunistischen Verständnis der Revolution auseinanderzusetzen. Warum
entschloss sich die KPD zum bewaffneten Kampf, mit welchem Ziel führten
die Hamburger Kommunisten ihn? Welche Verhältnisse herrschten in
Deutschland vor und während des Hamburger Aufstands? Warum gelang der
Plan für die Revolution in Deutschland nicht?

Diese und weitere zentrale Fragen über Weg und Ziel des revolutionären
Kampfs der Kommunisten wollen wir diskutieren und Lehren für heute
daraus ziehen.

Schreiendes Holz

Arbeitstitel Schreiendes Holz – Die Passion des Frans Masereel
Veranstalter/in Olmo e.V. in Kooperation mit dem AK Friedenswissenschaft an der HAW Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Kontakt
Link https://www.ak-friedenswissenschaft.de/ http://niqolas.de/olmoo.de/
Ort Versammlungsraum der HAW, Alexanderstraße
Zeit 02.05. – 26.05.2023
Info Katalogheft Eröffnung 02. Mai 2023, 16:00 Uhr

Rundbrief 2023

Arbeitstitel Literatur: Rundbrief 2023 der Willi-Bredel-Gesellschaft mit dem Schwerpunkt „100 Jahre Hamburger Aufstand 1923“
Veranstalter/in Willi-Bredel-Gesellschaft-Geschichtswerkstatt e.V., Ratsmühlendamm 24, 22335 Hamburg
Kontakt willi-bredel-gesellschaft@t-online.de
Link http://www.bredelgesellschaft.de
Zeit 2023
Info Im Jahr 1923 prägten eine unvorstellbar hohe Inflation, Armut, Hunger und Arbeitslosigkeit das Leben der Arbeiterschaft sowie von großen Teilen der „Mittelschichten“. In Hamburg kam es im Oktober 1923 daraufhin in mehreren Stadtteilen und Randgemeinden zu einem bewaffneten Aufstand. Die dramatischen Ereignisse vor hundert Jahren bilden den Schwerpunkt dieses Heftes. Ihre wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen skizziert Hans-Kai Möller in seinem Beitrag „Hintergrund 1923: Höhepunkt der revolutionären Nachkriegskrise“. Im folgenden Artikel schildert der Autor die bisher kaum bekannten revolutionären Ereignisse im Norden Hamburgs. Der nächste Beitrag ist dem Aufstandsteilnehmer Otto Gröllmann (1902-2000) gewidmet, der nicht nur in Schiffbek mitkämpfte, sondern seine Erlebnisse auch künstlerisch in Zeichnungen und Linolschnitten verarbeitete. Er war fast zehn Jahre Mitglied unserer Geschichtswerkstatt. Gröllmann war ein Jugendfreund Willi Bredels, der die revolutionären Ereignisse literarisch gestaltete. Auch darüber berichtet dieser Rundbrief.

Der Rundbrief kann bei für 2,50 € plus Porto bestellt werden. Anruf unter 59 11 07 oder Email an willi-bredel-gesellschaft@t-online.de genügt.

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Hamburger Aufstand [1971]

Veranstalter: 
Kontakt: 
Arbeitstitel: Film 'Hamburger Aufstand – Oktober 1923'
Zeit: 30. April 2023 , Uhrzeit ????
Ort:
Info:

Das »20. Dokumentarfilm-Fest« zeigt am Ende der Film-Woche den
Dokumentarfilm »Hamburger Aufstand – Oktober 1923« von Klaus Wildenhahn (1971, 113
Min), unter Briefentwurf an Stiftungen / Spender / Förderer INTERN Stand 8. 2. 2023
Mitwirkung der Kamerafrau Gisela Tuchtenhagen, sowie der Hamburger Gruppe »Kinder
des Widerstands«. (Veranstaltung steht fest!)

Schreiendes Holz

Arbeitstitel Schreiendes Holz – Die Passion des Frans Masereel
Veranstalter/in Olmo e.V. in Kooperation mit dem AK Friedenswissenschaft an der HAW Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Kontakt
Link https://www.ak-friedenswissenschaft.de/ http://niqolas.de/olmoo.de/
Ort Versammlungsraum der HAW, Alexanderstraße
Zeit 02.05. – 26.05.2023
Info Katalogheft Eröffnung 02. Mai 2023, 16:00 Uhr

Zwei Lesebücher

Veranstalter: Kinder des Widerstands
Kontakt:
Arbeitstitel: Zwei Lebensgeschichten im Jahrhundert der Extreme, zwei Lesebücher über den
Widerstand gegen den Nazismus
Zeitraum: 17. Mai 2023 18 Uhr
Ort: Carl von Ossietzky-Bibliothek Grindelallee
Info:
Die »Kinder des Widerstands« präsentieren ihr zweibändiges Buchprojekt
»Zwei Lebensgeschichten im Jahrhundert der Extreme, zwei Lesebücher über den
Widerstand gegen den Nazismus« (Arbeitstitel) am 17. Mai 2023 18 Uhr (geändert!) in
der Carl von Ossietzky-Bibliothek Grindelallee. (Fest vereinbart)

Eröffnung Die bedrohte Stadt

Arbeitstitel: Hamburg die bedrohte Stadt
Veranstalter/in: Museum für hamburgische Geschichte
Kontakt:
Ort: Museum für hamburgische Geschichte
Zeit: 19. Sept. 2023 19:00 Uhr ????
Info:

Das Museum für hamburgische Geschichte zeigt eine Ausstellung über den Hamburger Aufstand vom 20. Sept. 2023 bis 7. Januar 2024, die Eröffnung ist am 19. 9. um …Uhr.

Lehren

Arbeitstitel Die Lehren des Hamburger Aufstands – vor 100 Jahren und heute
Veranstalter/in Kuratorium „Gedenkstätte-Ernst-Thälmann“ e.V., Hamburg in Zusammenarbeit mit der SDAJ Hamburg
Kontakt kuratorium@thaelmann-gedenkstaette.de
Link
Ort Tarpenbekstraße 66/Ernst-Thälmann-Platz, 20251 Hamburg
Zeit 7. Oktober 2023 bis 01. November 2023; Öffnungszeiten siehe: http://www.thaelmann-gedenkstaette.de
Info „DIE LEHREN DES HAMBURGER AUFSTANDS“
Ausstellungseröffnung 07. Oktober 2023; 15:00 Uhr mit einer Einleitung und musikalischer Begleitung.
Das Augenmerk richtet sich in diesem Jahr auf Fiete Schulze und die Ereignisse in Schiffbek (heute Billstedt). Ein besonderer Teil der Ausstellung widmet sich der Darstellung des Hamburger Aufstands in der Kunst „Der Hamburger Aufstand in Bildern von Willy Colberg bis Heinrich Vogeler“.

Matinee Ach wäre es doch gelungen!

Arbeitstitel „Ach wäre es doch gelungen! 100 Jahre Hamburger Aufstand – Von der revolutionären Geduld und Zähigkeit und vom richtigen Zeitpunkt“
Veranstalter/in DKP Hamburg, Kuratorium „Gedenkstätte Ernst Thälmann“ e.V., und die SDAJ Hamburg,
Kontakt kontakt@dkp-hamburg.de
Link
Ort Kulturpalast Billstedt, Öjendorfer Weg 30a, 22119 HH
Zeit 22. Oktober 13:00 bis 16:00 Uhr – Vorab ab 11:00 Uhr: Rundgang „Auf den Spuren der Aufständischen in Schiffbek“
Info „Ach wäre es doch gelungen! 100 Jahre Hamburger Aufstand – Von der revolutionären Geduld und Zähigkeit und vom richtigen Zeitpunkt“
Eine politische Kulturmatinee mit Rolf Becker (Hamburg), Kai Degenhardt (Hamburg), Erich Schaffner (Mörfelden), Achim Bigus (Osnabrück) sowie als Gast Doris Gercke (Hamburg).

www.dkp-hamburg.de

Proleten auf Karton – Bericht

Gute Stimmung bei der Vernissage zur Ausstellung „Proleten auf Karton“ im kleinen Geno-Museum Hamburg am 24. März. 30 Gäste; viele mussten stehen. Arbeiterlieder, proletarische Kurzfilme, Ansprachen, Eierschecke und Wein. Der VSA-Verlag war ebenfalls präsent und verkaufte das Begleitbuch zur Ausstellung. Spontan berichtete der 88-jährige Genossenschaftler Klaus Albers, der die Ausstellungstafel zur „Pro“ verfasst hat, von seiner Zeit bei der „Pro“. Der Auftakt war also gelungen. Das Hamburger Genossenschaftsmuseum ist ein guter Gastgeber. Die Ausstellung ist im Rahmen der Öffnungszeiten Di-Do 14-17 Uhr noch bis zum 9. August zu sehen. Danach wird nicht nur die Sonderausstellung abgehängt, sondern auch die Dauerausstellung völlig neu gestaltet. — Leider hat ein „sozialdemokratischer Historiker“, dessen Namen man uns nicht nennen wollte, das Konzept unserer Sonderausstellung und des Begleitbuches nicht verstanden und sich an zwei Tafeln gestoßen. Sie seien „zu kommunistisch“. Ogottott, was in dieser Stadt ist nicht alles „zu sozialdemokratisch“. Also mal sachte, liebe Sozialdemokraten! Ich wette, dass Ihr es nicht mal fertig bringt, die am schwersten belasteten NS- und Kolonial-Straßennamen umzubenennen, die seit Jahren in der Kritik stehen. Der Herr Isermann von der Kulturbehörde hat am 24. März bei „Hamburg 1“ schon mal ordentlich gebremst, was Straßen-Umbenennungen angeht. Das Museum hat also die zwei „kommunistischen“ Tafeln (über die Novemberrevolution und jene zum Hamburger Aufstand) ausgetauscht und durch ungefährlichere ersetzt. Wir vom Kulturverein Olmo e.V. erklären noch einmal: Ausstellung und Begleitbuch geben sowohl sozialdemokratischen, kommunistischen und anarchistischen Sichtweisen Raum, auch wenn das nicht auf den ersten Blick immer sichtbar wird. Wer die ausgetauschten Tafeln kennenlernen will, sie sind im gelben Ausstellungsheft „Revolution – Demokratie – Antifaschismus“ von 2020 komplett und lesbar abgedruckt. Das Heft ist für 7 Euro bei uns bestellbar. Bei Interesse übermittelt Olmo e.V. die beiden Tafeln auch als PDF.

Facebook (Bericht und Fotos) https://www.facebook.com/rene.senenko.9/posts/pfbid02qJaaEPNsRyvTe21snecT9WLXYuHbJTHc6mTU8G4LEnxN368cZcWF7eaFaScSogQtl



Einladung

Umsomehr seid Ihr willkommen bei der Vernissage diesen Freitag um 17 Uhr zur Ausstellung „Proleten auf Karton“ im Hamburger Genossenschaftsmuseum (11. Etage Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60, PDF anbei). Der Filmhistoriker Thomas Tode zeigt zwei proletarische Kurzfilme. Es gibt Häppchen, Wein und Osaft. Wer bereits eine halbe Stunde vor Beginn erscheint, kann zum Kaffee sächsische Eierschecke kosten und mit dem Fotografen Gert Krützfeldt plauschen, der in einer Vitrine urgroßelterliche Fototechnik ausgestellt hat. Nach der Filmvorführung führt René Senenko durch die Ausstellung, sofern die Platzverhältnisse das erlauben. [Email]

Informationen

Arbeitstitel Proleten auf Karton 3.0
Veranstalter/in Kulturverein Olmo e.V.
Kontakt René Senenko
Link http://www.olmoo.de
Ort Hamburger Genossenschaftsmuseum (11. Etage Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60, PDF anbei)
Zeit 24.03.2023, 17:00 Uhr
Info

Kontakt

Kulturverein Olmo e.V.
http://www.olmoo.de
040 32593086
0176 4882 4919
Einverständnis checked

Impressum

Archiv der Sozialen Bewegungen Hamburg
Schulterblatt 71
20357 Hamburg
Deutschland
Tel.: +49 40 433007
Website: https://asb.nadir.org

Filmwoche

Info: Der Filmwissenschaftler TT kuratiert eine Dokumentarfilmwoche im Oktober/November 2023 mit unbekannten Filmen über den Hamburger Aufstand im Kino »Metropolis«. (In Planung)

Veranstalter:
Kontakt: Thomas Tode
Ort: Kino Metropolis
Zeit: Oktober/November 2023
Arbeitstitel: Filmwoche über den Hamburger Aufstand

 

Proleten auf Karton

Ausstellung „Proleten auf Karton 3.0“ im Genossenschaftsmuseum vom 24.3. bis 9.8.2023; Eröffnung am 24.3., 17 Uhr mit Ausschnitten aus proletarischen Filmen, präsentiert von dem Filmhistoriker Thomas Tode. Adresse: Gewerkschaftshaus Hamburg, 11. Etage. Veranstalter: Kulturverein Olmo e.V.

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